Warum wirkte Jesus Wunder?
Zu Jesu Lebzeiten gab es im Mittelmeerraum viele, die Wunder vollbrachten oder zumindest diesen Anspruch erhoben. Sie waren als "Wundertäter" bekannt und stellten mit Hilfe ihrer Wunder eindrucksvoll ihre Kräfte zur Schau. Jesus verhielt sich, was seine Wunder betrifft, ganz anders. Es widerstrebte ihm, über sie zu reden. Warum vollbrachte er dann Wunder?
Zeichen der neuen, guten Herrschaft Gottes
Jesus war auf die Welt gekommen, um das Reich Gottes zu errichten, und sein Werk wirkte sich in vielen Bereichen aus. Er lehrte vieles über das Reich Gottes, indem er Gleichnisse gebrauchte, die zeigten, wie sich Gottes Herrschaft entfaltet und auswirkt.
Er freundete sich mit Zachäus an, dem Hauptsteuereintreiber von Jericho, der daraufhin seine Unehrlichkeit ablegte und diejenigen, die er betrogen hatte, entschädigte. Auf diese und viele andere Weisen zeigte sich im Leben der Menschen die Herrschaft Gottes.
Aber sie äusserte sich auch in den dramatischen Handlungen Jesu, den Wundern. Die verschiedenen Arten von Wundern weisen darauf hin, dass Jesus den Machtbereich des Bösen in der Welt eingrenzte.
Krankheiten und Schwächen geheilt
Krankheit und Seuchen sind durch menschliche Rebellion gegen Gott entstanden. Jesus lebte Jahrhunderte vor dem Zeitalter der modernen Medizin, und wohin er auch kam, fand er menschliches Elend in den verschiedensten Formen vor. Indem er durch seine Heilungen auf die Kranken einging, zeigte sich, wie Gott um alle Leidenden besorgt ist.
Naturwunder
Jesus hat Stürme auf dem See zur Ruhe gebracht oder für grosse Mengen hungriger Menschen Nahrung herbeigeschafft. Diese aussergewöhnlichen Kräfte erstaunten alle, die es sahen. Nachdem er einen Sturm zur Ruhe gebracht hatte, der die Jünger in ihrem Boot bedrohte, flüsterten die Jünger: "Was ist das für ein Mensch, dass ihm sogar der Wind und der See gehorchen?" (Markus 4,41).
Jesus selbst sprach nur wenig von seinen Machtbeweisen über die Natur. Er riet seinen Jüngern davon ab, ihnen zuviel Bedeutung beizumessen. Wenn er solche Wunder vollbrachte, war er darum bemüht, Menschen aus momentanen Notlagen zu befreien, seinen Jüngern in einer kritischen Situation die Angst zu nehmen oder Hungrige satt zu machen.
Tote zum Leben erweckt
In der Geschichte des Lazarus, die in Johannes 11 berichtet wird, steht Jesus weinend vor dem Grab seines Freundes: "Jesus war im Innersten erregt und erschüttert." Wir dürfen vermuten, dass er sich sich über den Schrecken des Todes ärgerte, der uns in unserem ganzen Leben Angst und Kummer bereitet. Er ärgerte sich darüber, dass der Tod zwischenmenschliche Beziehungen zerstört und die Verheissung des Lebens zerbricht. Er ärgerte sich darüber, dass es den Tod überhaupt gibt.
Jesus näherte sich dem Grab des Lazarus als einer, der zum Kampf bereit war. Er war gekommen, um mit den grossen Feinden der Menschheit, Tod und Teufel, zu kämpfen. Durch das Auferwecken von Lazarus und anderer Toter zeigte Jesus, dass Gottes Macht die bösen Kräfte, die in unserer Welt wirken, besiegen kann.
Dämonen ausgetrieben
Wissenschaftler haben behauptet, dass im 1. Jahrhundert Krankheit und Wahnsinn immer mit dämonischer Besessenheit in Verbindung gebracht worden seien und dass wir diese Vorstellung als Aberglauben einstufen können. Die Evangelisten sehen aber nicht hinter jeder Krankheit Dämonen. Sie zählen normalerweise die Besessenheit durch Dämonen als Leiden auf, das von körperlicher und geistig- seelischer Krankheit verschieden ist. Sie bezeichnen jene Menschen als von Dämonen besessen, deren Persönlichkeit von bösen Geistern gesteuert werde.
Sie gerieten in Phasen, in denen sie über ihre Worte und Taten keine Kontrolle mehr hatten. In einigen wenigen Fällen wurde die Besessenheit vom Teufel als Ursache von Stummheit oder Epilepsie betrachtet. Jesus befreite Menschen aus dieser schrecklichen Lage und führte sie zurück in die Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer und den Menschen.
Warum Jesus Wunder vollbrachte
Nachdem wir die Wunder betrachtet haben, können wir verschiedene Gründe nennen, weshalb Jesus sie vollbrachte. Er wirkte sie aus Mitgefühl mit den Leidenden und als Reaktion auf die menschliche Not. Seine Wunder waren auch die Waffe, die er im Kampf gegen die Macht des Teufels benützte, um dabei die Menschen vom Bösen zu befreien, so dass sie unter Gottes Herrschaft gelangen konnten.
Im Johannesevangelium finden wir als dritten Grund, dass Jesus durch seine Wunder seinen Ruhm als Gottes Sohn offenbarte. Die Wunder dienten als Wegweiser, die aufzeigten, wer Jesus war.
Sünde und Krankheit
Haben die Sünden, die wir begeben, etwas zu tun mit den Krankheiten, unter denen wir zu leiden haben? In der Zeit Jesu dachte fast jeder, Menschen würden normalerweise krank werden, weil sie oder Ihre Eltern etwas Böses getan hatten. Lukas berichtet, wie Jesus einen gelähmten Mann heilte. Die Geschichte hilft uns dabei, zu verstehen, wie Sünde und Krankheit miteinander in Verbindung stehen.
Die ersten Worte, die Jesus an diesen Mann richtete, waren nicht: "Steh auf und geh", sondern: "Deine Sünden sind dir vergeben" (Matthäus 9,2). Jesus wusste, dass dieser Mann zweierlei benötigte: Er brauchte Heilung, zugleich aber auch Vergebung seiner Sünden.
Das bedeutet nicht, dass wir jedesmal, wenn wir einen Schnupfen haben oder eine Grippe bekommen, etwas Schlimmes getan haben. Das Neue Testament lehrt uns vielmehr, dass, allgemein verstanden, menschliche Krankheit nur existiert, weil es auf der Welt Sünde gibt. Wir leben in einer unvollkommenen Welt, und deswegen können wir auch krank werden - egal, was für ein Leben wir führen.
Ziel: ganzheitliche Wiederherstellung
Zugleich dürfen wir aber nicht vergessen, dass die Sünden, die jeder einzelne von uns begeht, uns tatsächlich manchmal krank machen. Wenn ich beispielsweise Zorn, Ärger und Hass in meinem Herzen hege, kann sich das sehr verschieden äussern und sich nicht nur auf meinen Geist, sondern auch auf meinen Körper auswirken. Bei Unmässigkeit von Speisen oder Genussmitteln (Zigaretten) sind die schädlichen Folgen bekannt.
Jesus befriedigte alle Bedürfnisse des Gelähmten; er heilte ihn innerlich und äusserlich. Das Neue Testament nennt dies vollständige Heilung "Erlösung". Dieses Wort bedeutet nicht nur eine geistige Hilfe, es bedeutet gleichzeitig die Wiederherstellung der Gesundheit und der Lebenskraft - physisch, psychisch, sozial und geistig. Jesus ist um eine vollständige Heilung unserer Existenz bemüht.
Was sagt Jesus über den Lebensstil?
Heute sind die Umstände anders. Unser Zeitalter unterscheidet sich völlig vom Zeitalter Jesu. Unser heutiger Lebensstil ist von vielen Zwängen bestimmt, die es im 1. Jahrhundert n. Chr. noch nicht gab. Wir leben in einer sogenannten Konsumgesellschaft, in der man aufgefordert wird, seine Lebensqualität durch Besitzvermehrung zu verbessern. Die Reklame zeigt uns, dass arbeitsparende Geräte unser Leben vereinfachen, Kosmetika uns attraktiver machen, gewisse Konsumgüter uns den Zugang zu einer gehobenen Gesellschaft der Reichen und Vornehmen verschaffen würden. Das glückliche, erfüllte Leben scheint aus mehr Geld, mehr Besitz, sexueller Anziehungskraft und finanzieller Sicherheit zu bestehen. Weil Jesus diesen Zwängen nicht ausgesetzt war und nicht in einer Konsumgesellschaft wie der unsrigen gelebt hat, erhebt sich mit Recht die Frage, ob seine Lehre über den Lebensstil noch eine Bedeutung für uns hat. Können wir seine damalige Lehre auf die Gesellschaft des 20. Jahrhunderts übertragen? In Einzelheiten unterschied sich das Leben in der Zeit Jesu sehr vom Leben in heutiger Zeit, gleichwohl gibt es viele fundamentale Gemeinsamkeiten. Beispielsweise war das Bestreben nach mehr Reichtum und grösserem Besitz damals so tief in der Gesellschaft verwurzelt wie heute. Es gab zwar keine Werbung, mit der man aus dem Habenwollen des Menschen Kapital schlug, aber die menschliche Begehrlichkeit gab es bereits. Viele Probleme, mit denen wir uns heute auseinandersetzen müssen, bestanden auch, als Jesus lehrte. Im 1. Jahrhundert waren Judäa und Galiläa Unruheherde. Man musste mit hohen Steuern, Inflation und niedriger Produktivität leben. Ausserdem war das ganze Land überbevölkert. Wenn wir die Worte Jesu lesen, müssen wir natürlich zuerst darauf achten, sie nicht aus ihrem historischen Zusammenhang herauszunehmen. Haben wir aber einmal genau verstanden, worüber Jesus gesprochen hat, dann können wir seine Lehre auf unsere heutige Zeit übertragen. Haben oder Sein? Was hatte Jesus über den Lebensstil zu sagen? Das Grundanliegen seiner Botschaft war, nicht nur das Verhalten der Menschen zu verändern, sondern ihr ganzes Wesen. Denn hatte sich einmal ihr Wesen verändert, so veränderte sich auch ihr Verhalten. Wenn Jesus mit den Leuten redete, durchschaute er ihre geheimen Motive und deckte sie auf, um ihnen zu zeigen, dass sie sich auch innerlich verändern müssen. Einmal wurde Jesus von einem der mit ihm ziehenden Männer darum gebeten, eine Erbangelegenheit zu regeln. Jesus meinte dazu sofort: "Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines grossen Vermögens im Überfluss lebt." (Lk. 12,15) Von Menschen, die mit dem Glauben ernstmachen wollen, fordert Jesus radikale Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und kritisiert die Scheinfrömmigkeit. Er sagte ihnen: "Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die aussen weiss angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von aussen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz." (Mt. 23,27 28) Wenn Jesus nicht darauf aus war, die Menschen nur oberflächlich zu ändern, was bedeutet es dann, ihm nachzufolgen? Viele der heute kursierenden Ideen über das Wesen eines Christen scheinen sich nur auf die Annahme einer äusseren Veränderung zu stützen. Einige denken, ein Christ sei ein Mensch, der an bestimmte Inhalte wie Gott und die Kirche - glaubt; andere meinen, Christen seien Menschen, die anderen Gutes tun und ihnen in ihrer Not helfen. Manche denken, Christen seien achtbare, anständige und aufrichtige Bürger - oder vielleicht auch Menschen, die an ihrem Leben keinen Spass haben und deshalb auch die anderen vom Leben abkehren wollen. Einiges an diesen Vorstellungen ist richtig, anderes falsch; aber das Bild ist nicht vollständig, ja der wichtigste Teil fehlt noch. Ein Christ ist jedenfalls nicht nur jemand, der gewisse Dinge tut oder an bestimmte Inhalte glaubt. "Aus dem Inneren, aus dem Herzen des Menschen kommt all das Böse. " Die Schwierigkeit liegt darin, dass viele Menschen damals wie heute einfach nicht zugeben wollen, dass sie krank sind und Jesu Hilfe brauchen. Wir verstecken uns hinter Fassaden und glauben, allein zurechtzukommen. Christen sind solche Menschen, die bereit sind, zuzugeben, dass sie Fehler haben, dass ihre Motive nicht immer ehrlich sind, und die sich an Jesus wenden, um geheilt zu werden. Neue Grundeinstellung Jesus ist folglich nicht in erster Linie daran interessiert, uns zu Ansehen zu verhelfen - auch nicht daran, unser äusseres Verhalten zu verändern. Er hat das Anliegen, unser inneres Leben zu verändern: unsere Einstellungen, Motive, Wünsche, Gefühle usw. Ein Mensch kann sich äusserlich verändern, nur weil er meint, es gehöre sich so, oder weil er anderen zeigen will, wie fromm er ist. Mit solchen Motiven wird das Bibellesen zu wenig Gutem führen. Die Wende tritt erst ein, wenn jemand die Bibel liest, weil er sich danach sehnt, mehr über Gott zu erfahren. Solange sich also nicht unser Inneres, unsere Einstellung ändert, wird nichts wesentlich anders werden. Darum kam Jesus immer wieder auf seine Grundforderung zu- rück. Er wusste, eine äusserliche Veränderung ist sinnlos, wenn sie nicht auf einer inneren Umkehr beruht. "Der Menschensohn ist gekommen zu dienen und sein Leben hinzugeben für viele. " An dieser Einstellung festzuhalten ist nicht leicht, besonders wenn man arm ist oder keine Arbeit hat und Gott für einen nicht zu sorgen scheint. Aber Jesus forderte sogar die Armen seiner Zeit dazu auf, sich keine Sorgen über ihre Lebensumstände zumachen: "Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?" (Mt. 6,25 26) Er holte sich einmal eine Schüssel mit Wasser und ein Handtuch und wusch all seinen Jüngern die Füsse. Danach sagte er zu ihnen: "Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füsse gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füsse waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe." (Joh. 13,14 15) Die Nachfolge Jesu bringt somit nicht nur ein neues Verhältnis zu Gott mit sich, sondern verändert auch unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen. Wir dürfen unsere Jüngerschaft nicht als Privatsache des einzelnen mit Gott betrachten. Wollen wir Christen sein, so müssen wir eifrig darum bemüht sein, uns gegenseitig zu dienen, wie auch Jesus den Mitmenschen diente. Ehrlich zu dir selbst Jesus sprach auch von einer veränderten Einstellung uns selbst gegenüber. Wir meinen oft, wir müssten uns vor anderen und sogar vor Gott hervortun. Wir verstecken uns vielleicht hinter einer Maske, die andere glauben macht, wir seien fähig, selbstsicher und solid. Jesus sprach von Gott als demjenigen, der all unsere Geheimnisse und Schwächen kennt und uns dennoch liebt. Gott können wir nicht täuschen. Er hilft uns dabei, uns nicht selbst und andere hinters Licht zu führen. Jesus nahm die Freundschaft und Treue seiner ersten Jünger an, obwohl sie viele Ängste und Vorbehalte hatten, ihm zu folgen. Genauso nimmt Jesus auch unsere unvollkommene Jüngerschaft an. Sind wir bereit, uns von Jesus mit all unseren Fehlern annehmen zu lassen und von ihm geformt zu werden, dann werden wir erfahren, wie sehr wir uns verädern. Diese drei grundlegenden Änderungen der Einstellung (zu Gott, zu den anderen und zu uns selbst) vollziehen sich nicht über Nacht. Unsere jetzigen Denkweisen haben sich über Jahre hin entwickelt, und es kommt einem Lebenswerk gleich, sie zu ändern. Gott weiss das und hilft uns geduldig dabei, unsere Schwächen zu erkennen und sie zu überwinden. Wir können erst darauf hoffen, zu lieben wie Jesus, wenn Gott diese grundlegenden Änderungen unserer Einstellungen begonnen hat. .Einige Dinge verändern sich nicht
Was ist also ein Christ?
Gott als Vater
Wir werden eine neue Dimension entdecken, wenn wir durch Jesus lernen, Gott als unseren Vater zu erkennen: der Eine und Einzige, der uns aus unseren Nöten hilft und sich um uns sorgt. Wenn wir Gott so sehen, werden wir frei werden von der heute gültigen Einstellung zu Reichtum, Besitz, sozialem Status und Sicherheitsstreben. Da unser Glück nicht mehr von diesen Dingen völlig ab- hängt, haben sie auch nicht mehr die allgemein herrschende Bedeutung in unserem Leben. Das bedeutet nicht, dass wir mit Geld verantwortungslos umgehen, sondern dass wir ihm den rechten Stellenwert geben. Vielleicht wollen wir einen Teil unseres Geldes hergeben und somit Gottes Werkzeug werden zur Hilfe für andere. Natürlich werden wir beim Gedanken an Gott als Vater nicht unsere Sorgen vergessen, wenn wir arbeitslos sind. Aber wir können davor bewahrt werden, in unserer Lage zu verzweifeln.
Einander dienen
Eine andere, neue Einstellung, die wir in Jesu Leben beobachten, betrifft die Art und Weise, wie wir andere sehen. Das heutige Leben wird als Konkurrenzkampf verstanden. Wir sind dazu erzogen worden, unsere Mitmenschen als Gegner und nicht als Partner zu betrachten. Die Art, wie Jesus seine Mitmenschen behandelte, war völlig anders.
Die Geduld Gottes