Msihoye

Evolution und Bibel

 

"Wenn der Geist völlig vom Gerhirn abhängt, und das Gehirn von der Biochemie, und die Biochemie vom bedeutungslosen Fluss der Atome, dann kann ich nicht verstehen, wie die Gedanken des Geistes mehr Bedeutung haben sollten als das Rauschen des Windes. Diese einfache Logik entkräftet den Darwinismus. Wenn der Mensch Zufallsprodukt unpersönlicher Evolutionskräfte ist, dann gilt das auch für seine Gedanken - einschließlich der Evolutionstheorie."

 

Zitat-Quelle: "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt

Wussten Sie ...

... dass 1.000.000 weltweite Messungen der Strömungsrichtungen in Kreideschichten, die nur durch Meeresablagerungen entstehen und auf allen Kontinenten existieren, ergab, daß es immer nur EINE Strömungsrichtung je Kontinent gibt?
Wie kann dies ohne eine globale Flut (wie in der Bibel beschrieben) möglich sein?

... dass Inkas gewisse Dinosaurier auf Tongefäße einritzten?
Hat die Bibel, die im Buch Hiob Dinosaurier beschreibt vielleicht doch recht?

... dass ein im Bergwerk vergessener Hut nach 30 Jahren schon versteinert war, und heute in einem Australischen Museum zu sehen ist?
Könnte die Bibel mit ihren 6000 Jahre 'Naturgeschichte' doch recht haben? Wie schnell müsste die Evolution nach der Evolutionstheorie eigentlich gewesen sein?

... dass man bei einem angeblich 65 Mill. Jahre alten T-Rex noch Blut im Knochen vorfand?
Sind Dinosaurier doch vor gar nicht so langer Zeit erst ausgestorben? Wie passt das ins Bild der Evolutionstheorie?

... dass Evolutionisten heute wegen der Problematik, weil 100 Mutationen und 1000 Generationen zum Artwechsel mindestens benötigt werden - jedoch alles gleichzeitig laufen müsste, bereits von einer "ultraschnellen Evolution" sprechen?
Weist dies nicht bereits schon in Richtung Schöpfungswoche - auch wenn Evolutionisten dies abstreiten?

... dass in einer einzigen Erdschicht verschiedene Variationen vorkommen, die laut Evolutionisten bzw. Evolutionstheorie aber nacheinander entstanden?
Wie soll dann die Evolutionstheorie stimmen können? Ist dies nicht ein Beweis, daß alle Lebewesen gleichzeitig lebten, jedoch heute sehr viele davon nicht mehr leben?

... dass unter den von Evolutionisten viele Millionen Jahre geschätzten Fossilien auch Seesterne und Insekten sind, die heute noch exakt genauso aussehen?
Könnte es sein, daß lediglich gewisse Tiere (wie die Dinosaurier) ausgestorben sind, und keine Evolution stattfand?

... dass Hühner, die in Gruppen aufgeteilt und unterschiedlich ernährt wurden, nach bereits EINER Generation schon deutlich messbar unterschiedlich lange Därme hatten? Die mit tierischer Nahrung ernährten hatten gegenüber denen die rein pflanzlich ernährt wurden einen deutlich verkürzten Darm!
Könnte die Aussage der Bibel, dass im Paradies (Schöpfungsanfang) der Löwe sich tatsächlich vegetarisch ernährte, doch stimmen - ohne jegliche Evolution?

... dass Pagageien in Neuseeland Schafe als Nahrungsmittel anfiehlen, weil sie nur eine von den Farmern gerodete Pflanzenart (wie Pandabären den Bambus) fressen? Als diese wieder angepflanzt wurden, hörten die Angriffe auf Schafe auf!
Gab es vielleicht am Anfang (Schöpfung siehe Bibel) statt einer Evolution von vornherein sehr viel mehr Pflanzen als heute, die auch Löwen und sonstigen "Fleischfressern" als Nahrung dienten, und diese nur aus der Not heraus ihre Verhaltens- und Ernährungsweisen änderten?

Obige Punkte und noch vieles mehr finden Sie auf einer Vortrags-DVD bzw. einem Vortrags-Video "Die Globale Flut" von Prof. Dr. Walter Veith.

(DVD/Video kann unter www.amazing-discoveries.org bezogen werden)

Kreation oder Evolution - für welche Auffassung sprechen die naturwissenschaftlichen Funde und Fakten? Bietet der biblische Bericht über die Entstehung und Entwicklung der Erde Antworten, die sich wissenschaftlich belegen lassen?
Wer wäre besser geeignet als Prof. Dr. Walter Veith beide Seiten gegenüber zu stellen und wissenschaftlich zu bewerten. Schließlich hat der international bekannte Redner und Autor von etwa "Auf die Wahrheit kommt es an" beide Seiten studiert. Das Multisprachentalent Veith versteht es, wie kaum ein zweiter auf Unstimmigkeiten in naturwissenschaftlichen Theorien hinzuweisen, für die die Forschung bekanntermaßen eine Antwort schuldig bleibt.

Es gibt ja unverbesserliche Phantasten, die einen starken Glauben - nur leider an was falsches - haben: Sie glauben an einen Urknall. Das allgemein anerkannte physikalische Grundgesetzt der Kausalität (Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung) besagt hingegen ganz eindeutig:
"Wo nichts ist, kann auch nichts knallen!".
Dann gibt es Menschen die an eine Evolution glauben - obwohl das Naturgesetz der Entropie (Grad der Unordnung eines Systems) dem entgegensteht.
Es ist schon eigenartig wie manche Menschen alle wissenschaftlichen Grundwahrheiten über Bord werfen nur um NICHT an einen Gott als Schöpfer glauben zu müssen. Warum eigentlich? Hat man Angst, daß es einen Gott gibt? Wenn dies zugeben würde, würde dies auch bedeuten, daß man sich vor diesem Gott einmal verantworten muss. Dies wiederum hätte ja Konsequenzen für das eigene Leben - und das will man offenbar nicht!
Seien Sie weiser als die Menschen die Tatsachen nicht wahr haben wollen, sich eine eigene "Religion" zusammenbasteln und den Kopf in den Sand stecken: "Was ich nicht sehen will gibt es nicht!".

ACHTUNG!
Es kommt nicht darauf an überzeugt zu sein, daß die biblischen Aussagen, und nicht die Annahmen (Theorie) über eine Evolution stimmen.
Egal mit welchem "naturwissenschaftlichem Glauben" du auch lebst -
ohne den Glaube an Jesus Christus gehst Du verloren!!!

 

Evolution oder Schöpfung?

Dr. med. M. Bourquin 25.3.2002

Die Frage, ob wir als Menschen das Endprodukt einer über Milliarden von Jahren - seit dem Urknall - dauernden Entwicklung sind (Evolution), wie es die moderne Wissenschaft aussagt, oder aber eine einmalige Schöpfung Gottes (wie es uns die Bibel verkündet), muss wohl jeden denkenden Menschen beschäftigen. Je nachdem wie wir diese Frage beantworten, hat dies weitreichende Konsequenzen auf unsere Stellung in dieser Welt.

Die Wissenschaft betrachtet die Entstehung des Universums, der Erde und letztlich des Menschen als Abfolge chemisch-physikalischer Prozesse, wobei kein Plan besteht, sondern alles vom Zufall abhängt. So sieht der Nobelpreisträger Jacques Monod unsere menschliche Existenz konsequenterweise als Ergebnis eines "Lotteriespiels": "Das Universum trug weder das Leben, noch trug die Biosphäre den Menschen in sich. Unsere Losnummer kam beim Glücksspiel heraus. Ist es da verwunderlich, dass wir unser Dasein als sonderbar empfinden?" Wie entgegengesetzt betrachtet ein anderer Nobelpreisträger die Entstehung der Welt und den dahinter stehenden göttlichen Plan. Der greise Albert Einstein antwortete auf die Frage nach einer evolutiven Entstehung des Weltalls, der Erde und des Menschen: "Wenn das Weltall, wie ich es erahne, die Frucht eines blinden Zufalls sein sollte (also der Evolution), so ist das für mich genauso glaubwürdig, als wenn eine Druckerei in die Luft fliegt, worauf alle Buchstaben wieder zur Erde fallen würden - und zwar in der druckreifen, fehlerlosen Form des Dudenlexikons." Auf die weitere Frage, ob er denn an Gott glaube, erwiderte Einstein: "Das brauche ich doch gar nicht! Ich sehe ihn doch tagtäglich am Werk!"
Es gibt nur eine Wahrheit. Entweder stimmt die von der Wissenschaft proklamierte Sichtweise oder aber die Aussage der Bibel. Aus der beschränkten menschlichen Sichtweise heraus müssen logischerweise (von der Vernunft her) Teile der Bibel (z.B. die Schöpfungsgeschichte, die von Jesus Christus vollbrachten Wunder, seine Auferstehung von den Toten etc.) als unwissenschaftlich abqualifiziert werden, weil sie nicht mit den Methoden der Naturwissenschaft bewiesen werden können.

Wie findet nun ein "moderner" Mensch einen Ausweg aus diesem Dilemma? Die Voraussetzung ist, dass man sich persönlich intensiv mit dem Thema der Evolution und den Aussagen der Bibel auseinandersetzt. Schon der der Evolution zu Grunde liegende Gedanke, dass höher Entwickeltes aus niedriger Entwickeltem durch Zufall entstanden ist, muss einen modernen Menschen zumindest stutzig machen. Keine Software eines Computers wird durch Zufall höherentwickelt (es braucht einen menschlichen Input, dass aus dem Word98- ein Word2000-Programm entstehen kann). Auch alltägliche Beobachtungen widersprechen der These der Evolution. Es können noch so viele Äpfel nebeneinander gestapelt werden - alle, ohne Ausnahme, werden früher oder später verfaulen, d.h. sich selbst überlassen zerfällt die Struktur der Äpfel. Keiner wird nach Ablauf einer sehr langen Zeit schöner, saftiger und qualitativ besser. Dies entspricht auch genau einem in der Wissenschaft unangefochtenen Gesetz, dem zweiten thermodynamischen Hauptsatz, der besagt, dass ein geordneter Zustand kontinuierlich in einen weniger geordneten übergeht (wissenschaftlich gesprochen nimmt die Entropie, die Unordnung zu) - und nicht umgekehrt, wie es die Hauptthese der Evolution verkündet (nämlich, dass durch Zufall, einer genügend langen Zeitspanne und dem Überleben des Angepasstesten eine Höherentwicklung stattfindet).

Die heutige "wissenschaftliche"(?) Sichtweise besteht darin, dass durch die Entladung einer unvorstellbar grossen Energie (Urknall) anorganische Materie entstanden ist - und daraus durch "Selbstorganisation der Materie" (woher stammt die zur Organisation notwendige Information?), organische Substanz, aus der wiederum einzellige Lebewesen - mehrzellige Lebewesen - Fische - Reptilien - Säugetiere - Halbaffen - Affen - Menschenaffen - Urmenschen - Menschen entstehen sollen. Provokativ gesagt, aus Word0 ist, nach genügend langer Zeit, ohne "Input", Word2000 entstanden! Diese Jahrmillionen dauernde Höherentwicklung soll auf Grund geologischer (1), paläontologischer (2), molekularbiologischer (3) und radiometrischer (4) Forschungen bestätigt worden sein. Auch hier muss man sich wieder persönlich intensiv mit diesen Forschungsergebnissen auseinandersetzen (was natürlich nur teilweise und begrenzt möglich ist), und etwas "hinter die so genannt wissenschaftlichen Kulissen" schauen, um zu erahnen, auf welch wackligem Fundament diese ganze Lehre steht.

Wir wollen nun die einzelnen Forschungsrichtungen (1-4) etwas genauer betrachten:

(1) Geologische Forschung (geo (griech.) = Erde, logos = Lehre)

Die Geologie stützt sich auf heutige Prozesse wie Gesteinsablagerungen (Sedimentation), Erdbeben, Vulkanausbrüche, Erdrutsche, das Entstehen neuer Inseln etc., um Rückschlüsse auf frühere Ereignisse der Erdgeschichte zu ziehen. So werden z.B. auf Grund der jährlichen Ablagerung von einigen Millimetern bzw. Zentimetern Sand an einer Flussmündung ins Meer die Jahre errechnet, um ganze Gesteinsschichten entstehen zu lassen ( so genannter "Uniformitarismus"). So kommt man auf einige Hundert Millionen Jahre, die notwendig waren, um die vielen geologischen Schichten der Erdkruste entstehen zu lassen.

(2) Paläontologische Forschung (palaios (griech.) = alt, logos = Lehre)

Überreste von Pflanzen, Tieren und Menschen aus der Vergangenheit liefern wichtige Indizien für die Rekonstruktion der Lebewesen. Solche Reste werden Fossilien genannt. Mit ihnen befasst sich die Paläontologie. Um über das relative Alter eines Fossils Aussagen machen zu können, muss man sein Auftreten innerhalb einer bestimmten Schicht der Gesteinsabfolgen kennen. Wenn Fossilien in verschiedenen Schichten übereinander gefunden werden, haben sie somit auch ein relativ verschiedenes Alter. Nun fanden sich aber auf der ganzen Welt Schichtfolgen, wo die so genannt "älteren" Fossilien über den so genannt "jüngeren" lagen. Das ganze geologisch geordnete Schichtensystem, das einen angeblichen Zeitraum von ca. 600 Millionen Jahren umfasst, wurde dadurch fragwürdig. Damit ein Lebewesen zu einem Fossil wird, muss durch eine rasche Verschüttung die Luftzufuhr abgeblockt werden, damit eine bakterielle Zersetzung und Auflösung der eingeschlossenen Organismen verhindert wird. Die wissenschaftliche Geologie verneint die in der Bibel berichtete Sintflut, die innerhalb eines Jahres weltweit die Erde mit Wasser überflutete.

(3) Molekularbiologische Forschung

Sie gibt Auskunft über den Aufbau der Grundbausteine lebender Substanzen, der Eiweissstoffe (Proteine). Diese sind aus zwanzig Aminosäuren (proteinogene Aminosäuren) aufgebaut. Die in den Chromosomen (chroma (griech.) = Farbe, soma (griech.) = Körper; d.h. durch bestimmte Färbung sichtbar gemachte Substanz) der Zellkerne gespeicherte Erbsubstanz besteht aus so komplexen Strukturen, dass deren Entstehung (auch über sehr lange Zeitperioden hinweg) durch Zufall auf Grund von computersimulatorischen Wahrscheinlichkeitsrechnungen als unmöglich erscheint. Wer hat also den "Input" zu ihrer Entstehung gegeben, wenn der Zufall entscheidet?

(4) Radiometrische Forschung (Messungen auf Grund der Zerfallsgeschwindigkeit radioaktiver Substanzen)

Die Radiometrie basiert auf der Radioaktivität der Materie. In der Luft findet sich neben dem Sauerstoff (02) auch Kohlensäure (C02). Das übliche Kohlenstoffatom hat ein Atomgewicht von 12 (99% des in der Luft vorkommenden "C") und ist chemisch stabil. Daneben gibt es Kohlenstoffatome mit einem Atomgewicht von 13 (ca. 0.95 %) und ganz wenig C 14, das radioaktiv ist, d.h. das langsam abgebaut wird zu Stickstoff (N). Diese konstante, von äusseren Einflüssen unabhängige, langsame Zerfallsgeschwindigkeit kann zur Altersbestimmung verwendet werden (so genannte Radiokarbonmethode). Anhand eines konkreten Beispiels, mit dem viele von uns durch die Presse konfrontiert wurden, soll dieses Vorgehen erläutert werden. Im September 1991 entdeckte ein Wandererehepaar zufällig auf ca. 3000 m Höhe in den österreichisch-italienischen Ötztaler Alpen eine halb aus dem Eis herausragende Leiche. Sie wurde in kurzer Zeit in der Wissenschaft weltberühmt unter dem Namen "Ötzi" (die Engländer, bekannt für ihren sarkastischen Humor, nennen ihn "the frozen Fritz"). Die Wissenschaftler entnahmen von der Leiche etwas Körpergewebe, um auf Grund der Radiokarbonmethode das Alter der Leiche zu bestimmen. Solange "Ötzi" lebte, atmete er, d.h. seine Lungen nahmen das Gemisch von O2 (Sauerstoff), CO2-12, CO2-13 und CO2-14 auf. Beim Tode hörte die Luftaufnahme auf. Das bis zum Zeitpunkt des Todes in den Geweben gespeicherte C 14 zerfiel nach einer bestimmten zeitlichen Gesetzmässigkeit. Im Gewebe der Leiche fand sich somit logischerweise weniger C 14 als in der aktuellen, umgebenden Luft! Die Halbwertszeit, d.h. die Zeit, die verstreicht, bis die Hälfte von C 14 in N (Stickstoff) zerfallen ist, beträgt 5730 Jahre. So konnte aufgrund des im Körper von "Ötzi" gemessenen C 14 das Alter der Leiche auf ca. 5300 Jahre errechnet werden. "Ötzi" wäre somit älter als Abraham, die ägyptische Hochkultur der Pharaonen und die berühmten Kulturen im Zweistromland (Sumerer, Assyrer, Babylonier).

Diese Radiokarbonmethode eignet sich nur bis zu einem Alter von maximal 10'000 Jahren. Die in der Geologie "errechneten" hohen Gesteinsalter von über 600 Millionen Jahren basieren auf einer anderen radiometrischen Methode, nämlich der sogenannten Kalium-Argon-Methode. Das metallische Element Kalium (K) hat normalerweise ein Atomgewicht von 39 und ist chemisch stabil. Es gibt aber ein radioaktiv zerfallendes Isotop K 40, das in ca. 89% Calcium (Ca) und ca. 11 % Argon (gasförmig) zerfällt. Je mehr Argongas in einem bestimmten Gestein nachgewiesen werden kann, umso älter ist es, weil der radioaktive Zerfall länger gedauert hat. Die Methode ist aber deshalb ungenau (und kann so um mehrere Millionen von Jahren differieren), weil viele Fehlerquellen vorkommen können (z.B. Diffusion ins Gestein von gasförmigem Argon, das normalerweise in der Luft vorkommt und das nach Vulkanausbrüchen noch um ein Vielfaches erhöht ist) die ein viel zu hohes radiometrisches Alter ergeben).

Die Grundhypothese der Evolution sagt aus, dass durch Überleben des Geeignetsten ("fittest")- die so genannte Selektion - und zufällige Veränderungen an der Erbsubstanz (Mutation - (mutare (lat.) = verändern)) immer höher entwickelte Lebewesen entstehen. Würde diese unwahrscheinliche Hypothese des Zufalls stimmen, müssten logischerweise in den Fossilablagerungen Übergangsformen von einer Tierart zur nächst "höheren" gefunden werden (z.B. vom Reptil zum Vogel). Diese so genannten "missing links" fehlen, obschon heute weltweit über 250'000 verschiedene fossile Arten und unzählige Milliarden(!) von fossilen Individuen bekannt sind. Schon Charles Darwin (1809-1882), auf den die Evolutionslehre zurückgeht, beklagte in seinem Epoche machenden Werk "Über den Ursprung der Arten" die Lückenhaftigkeit der Fossilüberlieferungen. In über 150 Jahren intensivster wissenschaftlicher Forschung konnten keine eindeutigen "missing links" gefunden werden!

Wir wollen uns nun der in der Bibel dargelegten Schöpfung des Universums durch Gott zuwenden. In den USA wird diesem Forschungszweig, der als "Kreationismus" bezeichnet wird, viel mehr Bedeutung zugemessen als in Europa. Es gibt verschiedene amerikanische Universitäten, wo "Kreationismus" gelehrt wird. In einzelnen US-Bundesstaaten enthalten die Biologiebücher der oberen Schulklassen sowohl die Lehre der Evolution wie auch des Kreationismus. An diesen Universitäten wird auf dem Hintergrund der biblischen Aussagen durch hochqualifizierte Akademiker geforscht. Ein überaus wichtiges Thema gerade in Bezug auf die Geologie und die Fossilablagerungen ist die in der Bibel erwähnte Sintflut. Sie wird in der "Schul-Geologie" negiert. In einem umfangreichen Buch "Die Sintflut" gehen zwei US-Professoren (J.C. Whitcomb, Professor für Altes Testament und H.M. Morris, Professor für Hydraulik und Ingenieurwesen) auf die Aussagen der Bibel ein und kommen zu dem Schluss, dass durch diese seinerzeitige weltweite Katastrophe die heutigen geologischen Formationen und Fossilablagerungen am besten interpretiert werden können. Ein emeritierter deutscher Professor der Informationstechnologie an der physikalisch-technischen Bundesanstalt in Braunschweig (Deutschland), Werner Gitt, berechnete auf Grund der in der Bibel angegebenen Masse der Arche (131 m Länge, 22 m Breite und 13 m Höhe) deren Schwimmstabilität. Mit Hilfe mathematischer Methoden und dem Einsatz von Computern konnte er nachweisen, dass die in der Bibel genannten Masse der Arche die besten sind, die man auf Grund technischer Überlegungen wählen müsste. Er belegt, dass die beiden baugleichen Ostseefähren "Nils Holger" und "Peter Pan", die Deutschland (Travemünde) mit Schweden (Trelleborg) verbinden, bezüglich ihrer Grösse mit der Arche Noah vergleichbar sind.

Ein anderer, an dem Kalifornischen Institut für Schöpfungsforschung lehrender Geologe und Biologe (Professor John Woodmorappe) beantwortete in einer ausführlichen Studie ("Noah's Ark"), wie es möglich war, in der 43'000 Kubikmeter grossen Arche die ca. 16'000 Tiere unterzubringen. Er konnte auch berechnen, dass das benötigte Futter (ca. 2500 Tonnen) für ein Jahr (so lange dauerte nach biblischen Angaben die Flut), sowie ca. 4 Millionen Liter Wasser (sowohl Regenwasser wie gelagerter Vorrat) durchaus in der Arche eingelagert werden konnten. Auch auf die Frage, wie Noah mit seiner Familie für so viele Tiere sorgen konnte, gibt er Antworten, die vernunftmässig nachvollziehbar sind. In einem Nachwort schreibt Professor Woodmorappe, dass die Menschheit nach dem Sündenfall weder an Gottes Gericht in der Vergangenheit noch an das zukünftige erinnert werden will und sich deshalb über die weltweite Sintflut und die "komische" Arche des Noah lustig macht. Er schliesst seine Ausführungen mit dem Satz: "Ich persönlich kann mir nicht helfen, Noah im Himmel vorzustellen, wie er auf Grund der törichten Argumente der heutigen Archekritiker in einen Lachanfall ausbricht."

Auch hier gilt wieder das gleiche Prinzip: Man muss sich selbst intensiv mit der Bibel beschäftigen, um die Einzigartigkeit und Wahrheit ihrer Aussagen zu erfassen. Praktisch auf jeder Seite steht etwas, was dem natürlichen, vernunftmässigen Verstehen total zuwiderläuft.
Zunächst einmal die Person von Jesus Christus. Sein Erscheinen ist in der Bibel an zahlreichen Stellen Jahrhunderte vor seiner Geburt angekündigt. Wie ist so etwas möglich? Er wurde gezeugt ohne das Dazutun eines Mannes. "Wie soll denn das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiss?" (Lukas 1,34), sprach die vollkommen perplexe Maria auf die Ankündigung durch den Engel Gabriel, dass sie schwanger werden würde. Dass sich die Geburt dieses "wunderbaren", angekündigten Kindes in Bethlehem ereignete, wie es ein Prophet (Micha) siebenhundert Jahre zuvor vorhergesagt hatte, war nur dadurch möglich, dass der weltliche Machthaber (Kaiser Augustus 30 v.Chr. - 14 n.Chr.) eine Volkszählung anordnete. Die wiederum war nur durchführbar, wenn alle Leute zu ihrem Heimatort zogen und sich dort registrieren liessen. Josef, der vermeintliche Vater Jesu, stammte aus dem Geschlecht Davids, musste also von seinem Wohnort Nazareth in Galiläa zu seinem Heimatort Bethlehem in Judäa ziehen ... "damit die Schrift erfüllt würde ..." (d.h. damit die Prophezeiung zur Realität wurde).
Wie ist es möglich, dass ein schon 4 Tage im Grabe liegender, verwesender Leichnam (Lazarus) in einem Augenblick wieder lebendig wurde ("Lazarus komm heraus (aus dem Grab!)";Johannes 11,43b). Dieses wieder Lebendig-Werden widerspricht einer von der gesamten Wissenschaft unangefochtenen Wahrheit, nämlich, dass Materie von einem ungeordneten Zustand (Zersetzung, Verwesung) nicht in einen geordneten übergehen kann (2. Thermodynamischer Hauptsatz)!

Nicht nur bei dem wieder Lebendig-Werden des Lazarus sträubt sich unser "gesunder" Menschenverstand dagegen, sondern noch viel mehr bei der "Auferstehung Jesu Christi von den Toten". Weil dieses Wunder die zentrale Aussage des christlichen Glaubens ist, schreibt der Apostel Paulus den korinthischen Christen: "Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich und so ist auch euer Glaube vergeblich." (1.Korinther 15,14). Gott sei Dank müssen wir dies alles nicht einfach glauben bzw. "für wahr halten", sondern jeder Einzelne kann dieses übernatürliche Wirken Gottes an sich selber erfahren. Der Weg zum Glauben ist letztlich ein Willensakt bzw. ein persönliches Prüfen dieses Angebotes von Jesus Christus: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen." (Johannes 6,37b). Der griechische Philosoph und Mathematiker Archimedes (285-212 v.Chr.) soll gesagt haben: "Gebt mir einen Punkt ausserhalb des Universums, und ich werde die Erde aus den Angeln heben" (Hebelgesetz!). Es kommt also auf diesen Fixpunkt, bzw. Angelpunkt an. Wie gelangt man zum "Angelpunkt" der ganzen Bibel? Zuerst einmal, indem man die Aufforderung von Jesus Christus für sich persönlich beansprucht: "Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken!" (Matthäus 11,28). Ferner, indem man seiner Aufforderung folgt: "Siehe, ich stehe vor der Türe (deines Herzens!) und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und mir die Türe (seines Herzens!) auftut, zu dem werde ich hineingehen und Wohnung bei ihm nehmen" (Offenbarung 3,20). Dies sagt nichts anderes aus, als dass der allmächtige Gott persönlich in mich hineinkommen will (Jesus sagte von sich: "Wer mich sieht, der hat Gott gesehen", Johannes 14,9). Wenn Gottes Geist in mir Wohnung genommen hat, überführt er mich auch meiner Sündhaftigkeit. Das griechische Wort für Sünde heisst "hamartia", was so viel wie "Zielverfehlung" bedeutet. Wenn ein Schütze die Scheibe nicht trifft, so hat er das Ziel verfehlt (es kommt nicht darauf an, wie weit der Schuss daneben ging, d.h. ob es sich um eine "kleine" oder "grosse" Sünde handelt!). So sieht mich Gott als einen, der das Ziel des Lebens verfehlt hat. Gott schenkt mir durch seinen Geist eine "Zielfernrohrausrüstung", mit deren Hilfe ich das Ziel sehen und treffen kann.

Fassen wir zusammen: In der Person von Jesus Christus können wir den unsichtbaren Gott persönlich kennen lernen. Er ist dadurch charakterisiert, dass "er spricht und es geschieht" (Psalm 33,9): Auferweckung von Lazarus: "Lazarus komm heraus!"; Heilung des Gelähmten: "Nimm deine Bahre und gehe nach Hause!"; Heilung eines Blinden: "Sei sehend!". Es handelt sich also immer um "Schöpfungsakte", d.h. in einem Augenblick ereignet sich etwas, das wir mit unserer Vernunft nicht nachvollziehen können, also ein Wunder. Für Gott sind Wunder und Naturgesetze ein und dasselbe. Jesus bezieht sich in seiner Lehre immer wieder auf die Schöpfungsgeschichte (1.Mose 1-11). Mahnend und lehrend geht er vom Schöpfungsbericht aus, wenn er sagt: "Habt ihr nicht gelesen?" (Matthäus 19,4). Nirgendwo in der Bibel finden wir Anhaltspunkte zur symbolischen Deutung der Urgeschichte (also z.B. Jahrmillionen lange Entwicklung = Evolution). Auf den Einwand, dass die biblischen Verfasser in der Befangenheit ihres Weltbildes und ihres damaligen Wissensstandes schrieben, entgegnet Petrus (und auch der Gefährte von Paulus, Timotheus), dass die Schrift nicht durch den Willensakt von Menschen hervorgebracht wurde, sondern von Gott berufene Leute redeten, getrieben vom Heiligen Geist (2.Petrus 1,21 und 2.Timotheus 3,16).

Von hier aus können wir auf die Kontroverse Evolution/Schöpfung zurückkommen. Die erste Aussage der Bibel lautet: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" (1.Mose 1,1). Es steht nichts von einem Urknall (vor Milliarden Jahren), der der Ursprung einer unvorstellbar grossen Energie war, aus der dann die Erde und der Weltraum mit seinen ebenfalls Milliarden von Galaxien entstanden sind. Im 33. Psalm steht im 5. Vers: "Der Himmel ist durch das Wort des Herrn gemacht und das ganze Sternenheer durch den Hauch seines Mundes" und im 9. Vers: "Denn, wenn er spricht, so geschieht's; wenn er gebietet, so steht's da!" So folgt logischerweise, dass auch die Pflanzen und Tiere durch "Gottes Wort" erschaffen worden sind, auch wenn unsere Vernunft dies heftig bestreiten will, weil das evolutive Denken uns völlig in Beschlag genommen hat. Im Johannesevangelium (1,3 steht: "Alle Dinge sind durch dasselbe (= durch das "Wort", das Jesus Christus ist) gemacht und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist." Die Bibel sagt uns, dass der Mensch keine tierischen Vorfahren hatte, sondern direkt aus der Hand Gottes hervorging: "Und Gott, der Herr, machte den Menschen aus einem Erdenkloss, und er blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also wurde der Mensch eine lebendige Seele." (1.Mose 2,7). Gott stellt dann das Alleinsein dieses ersten Menschen fest mit dem Ziel, ihm eine Frau zu schaffen: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei." (1.Mose 2,18). Auch im Neuen Testament finden wir diese Tatsache bezeugt: "Denn Adam ist zuerst gemacht, danach Eva." (1.Timotheus 2,13). Adam und Eva wurden direkt geschaffen; alle andern Menschen sind durch Geburt in die Welt gekommen. Die Bibel lehrt uns also, dass alle Grundtypen der Lebewesen, einschliesslich des Menschen, durch direkte Schöpfungsakte Gottes hervorgegangen sind. Die Schöpfung war damit eine in sich fertige und vollendete. Im Hebräerbrief (4,3b) steht: "Nun waren ja die Werke von Anbeginn der Welt fertig." Im Gegensatz dazu steht die evolutive Sicht des Lebens: Sie lehrt einen allmählichen Evolutionsprozess über Milliarden von Jahren, dass die Lebensformen nicht für sich nebeneinander geschaffen sind, sondern dass sie sich allmählich auseinander entwickelt haben, dass dies nicht übernatürlich geschehen ist, sondern völlig entsprechend bekannten (und teils vielleicht noch unbekannten) Naturgesetzen, und dass sich das Leben ursprünglich völlig entsprechend natürlichen Gesetzmässigkeiten aus der leblosen Materie entwickelt hat.

Nach der Entwicklungslehre werden alle Fortschritte der Evolution mit Leiden und Tod erkauft. "Die Verbesserung" der Arten geht "über die Leichen der Individuen" (G.F.v.Weizsäcker). Der Biologe Prof. Hans Mohr sagt: "... ohne das Sterben der Individuen hätte es keine Evolution des Lebens auf dieser Erde gegeben. Wenn wir also die Evolution des Lebens als ein in der Bilanz positives Ereignis ansehen, akzeptieren wir damit auch unseren Tod als einen letztlich positiven und kreativen Faktor." Die Bibel hat dem Tod gegenüber eine völlig entgegengesetzte Haltung. Der Tod ist hier kein "Kreationsfaktor", sondern vielmehr eine feindliche Macht. In der Bibel erweist sich der Tod als Folge der Sünde des Menschen, des von Gott Getrenntseins. In dem an die Römer gerichteten Brief schreibt der Apostel Paulus (Römer 6,23): "Der Tod ist die Folge der Sünde" (Luther präzisiert: "Der Tod ist der Sünde Lohn"). Ebenso besteht im biblischen Verständnis zwischen diesem von Gott getrennten Zustand des Menschen und seiner Anfälligkeit für Krankheiten und seinen Leiden ein Zusammenhang. Nichts ist sicherer als der Tod ( "todsicher"!) Der Mensch kann sich aus der Todesverfallenheit nicht selber erlösen (im Gegensatz zu der fantastischen Geschichte von Baron Münchhausen, der sich an seinem eigenen Haarschopf aus einem Tümpel hochziehen konnte). Er braucht eine transzendente Hilfe, einen von aussen kommenden Erlöser (Retter). Hierin unterscheiden sich alle Religionen vom christlichen Glauben an den Erlöser Jesus Christus. Alle Weltreligionen, wie Hinduismus, Buddhismus, Taoismus, Islam und die "modernen Abarten" des New Age sind letztlich Selbsterlösungsreligionen. Es liegt in meiner eigenen Macht, dass ich mich durch ein entsprechendes Verhalten (Gutes tun, mich vergeistigen, mich kasteien, an einen bestimmten "heiligen" Ort wallfahren) selber "erlösen" kann. In Goethes Faust steht: "Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen". - Diametral entgegengesetzt ist die Botschaft des Evangeliums (evangelion (griech.) = "die gute Nachricht, die frohe Botschaft") von der Gnade Gottes in Jesus Christus, dem unverdienten "Geschenk Gottes".

Wie kann ich selber diese befreiende Erkenntnis und göttliche Kraft an mir erfahren? Jesus Christus gibt darauf selber die Antwort: "Sucht, so werdet ihr finden!" Der Apostel Paulus warnte die damaligen Christen von Kolossä (einer Gemeinde in Kleinasien) - und natürlich auch uns: "Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus." (Kolosser 2,8). Und er verweist auf die Lösung aller Fragen: "In Jesus Christus sind verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis!" (Kolosser 2,3).

"Dinge über die Evolution, die du vielleicht nicht kennst!"

von John D. Morris, emeritierter Präsident der Internationalen Schöpfungsforschung

Kürzlich hatte ich das Vorrecht, vor einer Zusammenkunft staatlicher Gesetzgeber und anderer einflussreicher Politiker zu sprechen. Diese begabten Männer und Frauen waren in bezeichnender Weise hoch gebildet; den meisten wurde Evolution und evolutionäre Weltanschauung sowohl in ausführlicher wie auch ausschliesslicher Weise gelehrt. Nun haben sie die Vollmacht, erzieherische Leitlinien und gesellschaftliche Normen festzulegen. Sponsoren dieses Anlasses erwarteten von mir eine sowohl informativ wie auch evangelistisch ausgerichtete Rede. Was kann jemand schon in 45 Minuten vor einer Versammlung einflussreicher Führungskräfte sagen, das eine Veränderung bewirken könnte? Ich behaupte nicht zu wissen, was am besten wäre, aber vielleicht interessiert es Sie zu wissen, was ich tatsächlich sagte.

Meine Rede hatte den Titel: "Drei Dinge, die Ihnen wahrscheinlich in Bezug auf die Theorie der Evolution nicht bekannt sind". Ich sprach nur auf Grund einiger Notizen, aber eine Zusammenfassung meiner Rede - mit ein paar wenigen Änderungen - finden sie nachfolgend:


Einführung


Ich begann meine Rede mit ein paar klärenden Definitionen. Es gibt heutzutage in Bezug auf wichtige Wörter viele Missverständnisse, und einige missbrauchen sie um Studierende zu verwirren und dabei ihre eigentliche Absicht zu verbergen.

Wissenschaft hat mit sorgfältiger Beobachtung in der Gegenwart zu tun. Im Gegensatz zur wirklichen Wissenschaft sind beide - Evolution und Schöpfungslehre - bestenfalls historische Rekonstruktionen der unbeobachteten Vergangenheit, weil niemand weder die eine noch die andere empirisch wiederholen kann. In Tat und Wahrheit sind beide eine je eigene, vollständige Weltanschauung, ein je eigener Weg, alle Beobachtungen in der Gegenwart zu interpretieren und als Basis für alle Lebensentscheidungen zu verwenden. In früheren Jahren wurde "Wissenschaft" verstanden als "Suche nach der Wahrheit", aber viele engen heute diesen Begriff als "Suchen nach natürlichen Erklärungen" ein, sogar, wenn dieses Suchen zu hoffnungslosen Schlussfolgerungen führt.

Evolution beinhaltet die "Abstammung von einem gemeinsamen Vorfahren", bestehend aus den verschiedensten auf das Leben bezogenen Vorstellungen, wie z.B. die Abstammung einer Person von einem Fisch. Evolution meint nicht nur "Veränderung", denn alle Dinge verändern sich mit der Zeit. Um Klarheit zu gewinnen, müssen wir diesen Begriff auf bedeutungsvolle Veränderungen beschränken, im besondern auf die Abstammung neuer Typen von Organismen von frühern, andersartigen.

Schöpfung beinhaltet das plötzliche Auftreten von Grundkategorien des Lebens, ohne dass ein Grundtyp von einem andern abstammt und ohne ausgeprägte Veränderung, nachdem diese bestimmte Kategorie einmal aufgetreten ist. Ein Fehlen von Veränderung ist als "stasis" (beharren) bekannt. Fische sind immer Fische gewesen, seit ihrem ersten Auftreten, und Hunde sind immer Hunde gewesen. Fische und Hunde - und andere Tiere - mögen sich ein wenig verändert haben, aber sie stammen nicht von einem gemeinsamen Vorfahren ab.

Der Begriff "Mikroevolution" wird manchmal verwendet für kleine, in der horizontalen Ebene stattfindende Veränderungen innerhalb einer Art, die beobachtbar sind (so wie z.B. die verschiedenen Hunderassen), während "Makroevolution" grosse, in der vertikalen Ebene stattfindende Veränderungen beinhaltet (z.B. vom Fisch zum Hund), die nie beobachtet wurden. Diese grossen Veränderungen entsprechen der Sichtweise Darwins und dem Verständnis der Allgemeinheit.

Im weitern wird der Begriff Evolution, so wie ihn alle führenden Evolutionisten, Buchautoren und Theoretiker sehen, nur für natürliche Prozesse gebraucht, wie etwa Mutation und natürliche Auslese (Selektion). Für führende Evolutionisten sind dabei nur ungelenkte, zufällig wirkende Kräfte mit im Spiel und auf alle Fälle ist keine übernatürliche Einwirkung (Input) erlaubt.

Es folgen nun drei wichtige Punkte über die Evolutionstheorie, d.h. die Entstehung von neuen Lebenskategorien aus älteren, vorher bestehenden. Sogar, wenn jemand in Bezug auf die Evolution eine sehr gute Kenntnis hat, kann es sein, dass er diese Dinge nicht kennt. Aber, dieses Wissen ist von Ausschlag gebender Bedeutung, wenn intelligente Entscheidungen getroffen werden müssen.

I. Evolution hat nicht stattgefunden

A. Kräfte des Zufalls können nicht Auslöser des Lebens sein

Die Struktur, die wir in lebenden Dingen sehen, ist viel zu komplex, zu geplant und zu ausgefeilt, um bloss das Resultat gewöhnlicher, nicht zielgerichteter Zufallskräfte zu sein. Schon das einfachste Ding, das wir als "lebendig" bezeichnen, ist weit komplexer als ein Supercomputer, und Supercomputer entstehen nicht durch Zufall.

Jede Zelle ist aus mehreren wesentlichen Teilen zusammengesetzt, von denen jeder auf wunderbare Weise absolut notwendig für das Ganze ist. Auch nur durch das Fehlen eines einzigen Teils könnte die Zelle nicht leben. Alles wird durch den grossartigen DNS (DesoxyriboNuclein-Säure) - Code organisiert und mit Energie ausgestattet. Dieser Code entspricht einem ganzen Lexikon von Informationen, die, obschon sie von den modernen Wissenschaftlern nicht gelesen werden können, von der Zelle selbst erkannt und entsprechend befolgt werden. Es ist also gewiss, dass Dinge einen Entwerfer/Urheber nötig haben.

B. Evolution (d.h. Makroevolution) geschieht nicht in der Gegenwart

Wenn sie je in der Vergangenheit geschehen sein sollte, dann scheint sie jetzt aufgehört zu haben. Es mag sein, dass sich die Umgebungsbedingungen zuwenig ändern oder der Selektionsdruck zu klein ist, auf alle Fälle weiss jedermann, dass Makroevolution nicht existiert und heutzutage nicht beobachtet werden kann. Mutationen, zufällige Veränderungen im DNS-Informationscode, können beobachtet werden, aber diese "Geburtsfehler" fügen der DNS nie irgendwelche innovativen und vorteilhaften Gene hinzu. Im Gegenteil, Mutationen werden entweder durch irgendeinen wunderbaren Mechanismus an anderer Stelle in der DNS repariert oder sind in ihrer Auswirkung neutral, schädlich oder letztlich für das Bestehen des Organismus' fatal.

In gleicher Weise geschieht Selektion überall um uns herum, aber diese wählt nur aus der bereits bestehenden Vielfalt etwas heraus; Neues kann sie nicht erschaffen. Evolutionisten mögen von gegenwärtiger Selektion so sprechen, als ob sie einen Wert in sich selbst hätte und bewusst das Werk der Evolution vorantreiben würde - aber, diese ist nicht zielgerichtet (sondern zufällig!) und unfähig, mehr als mikroevolutive Veränderungen hervorzubringen.

C. Evolution geschah nicht in der Vergangenheit.

Wenn wir auf das ganze Spektrum des Lebens in der Vergangenheit schauen, so können wir keine schlüssigen Beweise finden, dass irgendeine Grundkategorie (Grundtypus) aus irgendeiner anderen entstanden ist. Wir sehen, dass einige Kategorien ausgestorben sind, wie z.B. die Dinosaurier, dass aber der Rest in die auch heute beobachtbaren Kategorien hineinpassen. Wir sehen Hunde in grosser Vielfalt, sogar einige ausgestorbene Variationen, aber nie Halb-Hund/Halb-irgend etwas anderes! Evolutionisten weisen üblicherweise auf einige wenige „Übergangsformen" hin - aber, wenn die Evolution und die Abstammung von gemeinsamen Vorfahren wirklich geschehen wären, so müssten wir Tausende von "Übergangsformen" sehen. Dies ist aber nicht der Fall. Der berühmteste, jetzt lebende Sprecher der Evolution, Dr. Stephen J. Gould, Paläontologe an der Harvard Universität, hat seine Karriere damit gemacht, dass er seine Kollegen darauf hinwies, dass die Fossilien ein plötzliches Auftreten und Beharren ihrer Form aufweisen. Obschon er kein Freund der Schöpfungslehre ist, musste er, als aufrichtiger Wissenschaftler, diese heutzutage gut bekannte Tatsache anerkennen. Er schlug dafür den Begriff des "punktuellen Gleichgewichts" vor, um dem Zustand der Fossilien gerecht zu werden, die normalerweise in einem Gleichgewichts- oder Ruhezustand sind und überhaupt keine Zeichen einer Veränderung aufweisen. Wenn eine plötzliche Veränderung der Umgebung eine bestimmte Kategorie des Lebens trifft, so verändert sich diese rasch in eine andere stabile Form und zwar so schnell, dass sie keine Fossilien hinterlassen! Wie bequem! Die Evolution verläuft in der Gegenwart zu langsam, als dass man sie beobachten könnte, aber in der Vergangenheit verlief sie so schnell, dass sie keine sichtbaren Zeichen hinterlassen hat. Gould argumentiert auf Grund von fehlenden Tatsachen!

Aber gerade das Fehlen von "Übergangsformen" ist genau das, was vorliegen sollte, falls die Schöpfungslehre wahr ist. Die in den Fossilien festgehaltenen Befunde unterstützen eine plötzliche Schöpfung von Grundtypen viel besser als die langsam oder schneller ablaufende Evolution.

D. Evolution kann überhaupt nicht geschehen.

Die Grund legenden Gesetze der Wissenschaft sprechen klar gegen eine Evolution. Besonders der zweite thermodynamische Hauptsatz, der beinhaltet, dass alle real ablaufenden Prozesse zu weniger strukturierten und informationsärmeren Produkten führen als in der Ursprungssubstanz vorhanden waren. Dieses Basisgesetz (der Thermodynamik) führt zu De-volution (Zerfall) und nicht zu Evolution (Weiteraufbau). Das Vorhandensein von grosser, von aussen einwirkender Energie hat nie, soweit es die Wissenschaft beobachtet hat, zu vorteilhaften Mutationen geführt oder zu einer Zunahme der Information im Genom, wie es die Evolutionisten behaupten. Ganz im Gegenteil führt eine sehr starke Zufuhr von einwirkender Energie zu einer Beschleunigung des Zerfalls lebender Dinge, ganz besonders der DNS. Sie wird keine Evolution (Weiterentwicklung) hervorbringen. Evolution ist - wie oben erwähnt - gegen das Naturgesetz.

Evolution geschieht nicht, sie geschah nicht und kann nicht geschehen, und sie ist völlig unfähig, als Beweis für den sichtbaren Zustand des Lebens in Anspruch genommen zu werden.

Wir haben alle den Ausspruch gehört, dass "Evolution Wissenschaft ist und Schöpfung Religion". Dieses oft wiederholte "Mantra" hat seinen Ursprung in einer Aussage von Dr. Michael Ruse, die er 1980 in Arkansas machte anlässlich einer die Schöpfungslehre beinhaltenden Gerichtsverhandlung. Der Gerichtspräsident, bekannt für seine frühere Neigung für die Evolution, nahm diese Negativhaltung in seine Gesamtbeurteilung im Prozess auf. Diese Flagge wird seither von den Evolutionisten hinlänglich geschwungen. Aber Dr. Ruse, ein Experte bezüglich der Natur der Wissenschaften und der Wissenschaftstheorie, musste kürzlich zugeben, dass er im Irrtum war - dass "Evolution von ihren Vertretern verbreitet wird als eine Religion, eine ausgefeilte Alternative zum christlichen Glauben... Evolution ist eine Religion." Dies bringt uns zu Punkt II:

II. Evolution ist eine komplette Weltanschauung.

Evolution ist die Religion des "Natürlichen", das klare Gegenteil vom "Übernatürlichen". Sie gibt vor, alle "grossen" Fragen des Lebens beantworten zu können. "Wer bin ich?", "Woher komme ich?", "Wohin gehe ich?", "Was ist die Bedeutung von dem allen?" Zu behaupten, dass die Wissenschaft gleich zu setzen ist mit "Natürlichem", schliesst einen Schöpfer auf Grund der Definition der Wissenschaft aus. Sogar wenn dieser Schöpfer existierte und aktiv gewesen wäre, so würde dies als "unwissenschaftlich" abqualifiziert. Diese Religion des "Natürlichen", dass wir lediglich das Resultat von blinden, zufälligen Kräften sind, ist logischerweise nur mit Atheismus vereinbar. Er hat zu einer Auffassung des Lebens geführt, die keinem Schöpfer rechenschaftspflichtig ist, demzufolge auch zum Auftreten einer zügellosen Gesellschaft voller grosser Schmerzen, weil das Denken in der Kategorie der Evolution, Rassismus, Abtreibung, Kindstötung, Euthanasie, Promiskuität, Scheidung, Suizid, Sozialdarwinismus (Überleben des Tüchtigsten in der Gesellschaft) etc. in sich schliesst. Während die Wissenschaft und die Technologie grosse Dinge zustande gebracht haben, hat der Begriff der Evolution an sich zu nichts Nützlichem geführt.

III. Die Religion der Evolution ist das Gegenteil von christlichem Glauben.

Evolution kann in dem einen Satz zusammengefasst werden: "Überleben des Tüchtigsten" und "Auslöschen des Untüchtigen". Der Tod der Mehrheit der Menschen erlaubt den wenigen mit vorteilhaften Mutationen Ausgerüsteten zu überleben, das "Glückhaben des Starken" auf Kosten des "Schwachen und Hilflosen". Die einzigen Dinge, die zählen, sind Überleben und sich Fortpflanzen. Die Evolution beginnt im Kleinen, und über lange Zeitperioden hinweg(mit viel Blutvergiessen und Krankheit) endet sie beim Menschen. Darwin kam im letzten Abschnitt seines Werks "Die Entstehung der Arten" zu folgender Schlussfolgerung: „Der Tod, die fleischfressende Aktivität der Lebewesen und ihre dabei erfolgte Vernichtung haben letztlich den Menschen produziert."

Der christliche Glaube entwirft ein völlig anderes Bild. Es beginnt mit einem allmächtigen Schöpfer, der ein "sehr gutes" (l.Mose 1,31) Universum erschaffen hat, eines, in dem kein Schmerz, Leiden oder Tod vorhanden waren. Er schuf Sein eigenes Bild im Menschen und sorgte gnädig für jedes Bedürfnis, eingeschlossen die ganz persönliche Beziehung zu Ihm selber. Diese Vollkommenheit wurde vom Menschen abgelehnt, und nun leidet die ganze Schöpfung unter "der Sünde Lohn", (Römer 6,23), dem Niedergang und dem Tod als Folge der und Strafe für die Sünde (der Loslösung von Gott). Die Aufsicht und Herrschaft über alle Dinge waren Adam anvertraut worden und nun leiden sie alle auch infolge seiner Bestrafung: Die Pflanzen verdorren, die Tiere sterben, die Leute leiden und sterben. Sogar die unbelebte Materie zerfällt. Die Umlaufbahn des Mondes verändert sich in negativer Weise. Die Sonne braucht die durch Kernfusion entstandene Wärme- und Lichtstrahlung auf. Die ganze Schöpfung leidet (Römer 8,22). Heutzutage sehen wir Untergang und Überleben des Tüchtigsten, aber dies sind keine kreativen Prozesse. Es soll uns ermahnen, zu unserem Schöpfer umzukehren und seine gnädige Lösung für unsere Sündenstrafe anzunehmen: Er sandte Seinen Sohn, um als Opfer für uns zu sterben. Der Tüchtigste von allen stirbt für die Untüchtigen. Er gibt uns ewiges Leben als Geschenk Seiner Gnade.

Stelle dieses Angebot dem Konzept des Überlebens des Tüchtigsten und des Lebenskampfs gegenüber und du wirst sie als unvereinbare Gegensätze erkennen. Währenddem die Evolution nichts anderes als Kampf und letztendliche Eliminierung des Schwächern anzubieten hat, schenkt uns der christliche Glaube ewiges Leben, frei von jedem Kampf und Tod.

Beide, Evolution und christlicher Glaube, sind in sich genommen vollständige Weltanschauungen. Von den zweien ist die Sicht einer Schöpfung durch wissenschaftliche Beobachtungen besser belegt, und sie allein gibt dem Leben und der Ewigkeit einen Sinn!

 

Gibt es Beweise für Makroevolution?

„29 Beweise für Makroevolution" von Dr. Douglas Theobald,
Originaltext und Bilder: http://www.talkorigins.org/faqs/comdesc/


Was ist Makroevolution? (Definition nach Junker und Scherer, Seite 53): Makroevolution ist die Entstehung neuer, bisher nicht vorhandener Organe, Strukturen und Bauplantypen; damit verbunden auch die Entstehung qualitativ neuen genetischen Materials.

Welche Bedeutung hat Makroevolution?
Die einfachste bekannte Bakterie enthält in ihrem Genom 580'074 Basenpaare (Buchstaben) oder, wie man das auch schreiben kann: 470 Gene (Sätze). Das menschliche Genom enthält etwa 3'000 Millionen Basenpaare oder 30'000 Gene. Makroevolution bedeutet, dass im Verlauf der Evolution die Anzahl Basenpaare von einem Grundtyp zum nächsten manchmal jeweils drastisch zugenommen hat, nämlich von etwa 0,58 Millionen zu über 3'000 Millionen Basenpaaren. Oder, was etwa gleichbedeutend ist, von 470 Genen zu 30'000 Genen. Das Genom jedes Lebewesens beschreibt jeweils den Bauplan des betreffenden Lebewesens. Bei den Abschnitten, die Gene beschreiben, handelt sich um sinntragende Information, die verglichen werden kann mit dem Informationsinhalt von Büchern oder von Computerprogrammen. Die 3'000 Millionen Basenpaare des menschlichen Genoms stellen ungefähr die selbe Informationsmenge dar wie ein Stapel von 300 Büchern von je 1000 Seiten. Ein Beweis für Makroevolution wäre daher die Demonstration der zufälligen Entstehung von neuer, sinntragender, zusammenpassender Information, welche zu neuen Genen, neuen Bauplänen, neuen Organen und neuen Strukturen führt.
Als mögliche Mechanismen für Makroevolution werden zum Teil Duplikation, Inversion, Translokation und Insertion im Genom genannt. Doch durch diese entsteht keine neuartige, sinntragende Information, es wird lediglich bereits bestehende anders angeordnet oder dupliziert. Diese Mechanismen ermöglichen zwar Mikroevolution, aber dies bestreiten wir auch nicht.

Was beschreibt nun Douglas Theobald als Beweise für Makroevolution? (Die hier angegebenen Seitenzahlen stimmen nicht notwendigerweise mit dem Originaltext überein, aber geben in etwa an, wo sich der betreffende Text befindet)
Mit vielen Worten berichtet er zunächst, dass unter anderem die Stammbäume einen solchen Beweis darstellten. Man kann Stammbäume auf Grund von verschiedenen Kriterien aufbauen. Es gibt Gen-orientierte und Arten-orientierte Stammbäume. Wenn sie tatsächlich stimmen, müssten die beiden übereinstimmen. Das tun sie aber nicht. Theobald schreibt auf den Seiten 9 und 14: „Gene trees are not equivalent to species trees." Stammbäume an sich sind schon kein Beweis für Makroevolution (es entsteht dadurch nichts Neues). Erst recht beweisen die Stammbäume nichts, weil sie nicht miteinander übereinstimmen und auf unkontrollierbaren Annahmen beruhen.

Theobald meint ferner, weil die Genome aller Lebewesen mit den selben Bausteinen aufgebaut seien, sei dies ebenfalls ein Beweis für Makroevolution: Seite 7: "However, all known life uses the same polymer, polynucleotide (DNA or RNA), for storing species specific information." Aber auch da irrt er sich. Es ist naheliegend und logisch, dass der Schöpfer die Körper aller Lebewesen mit den selben Bausteinen aufgebaut hat. Das gilt insbesondere für die gespeicherte Information im Genom und dessen Kopier- und Korrektureinrichtungen. Es beweist keine Makroevolution.

Die Figuren 1.4.1 bis 1.4.3 von Theobald sind sehr beeindruckend, aber Makroevolution beweisen sie nicht: Seite 18: "In several of the known intermediates, the bones have overlapping functions, and one bone can be called both an ear bone and a jaw bone; these bones serve two functions. Thus, there is no reason to expect transitional forms with intermediate numbers of jaw bones or ear bones."
Ob dies tatsächlich Zwischenformen sind, kann anhand der Knochen nicht entschieden werden. Man müsste die Lebewesen mit all ihren Weichteilen vergleichen können, um zu beurteilen, ob Mikro- oder Makroevolution vorliegt.

Seite 19: "One of the most celebrated examples of transitional fossils is our collection of fossil hominids". Lubenov (Bones of Contention, Baker Books, 1994, Seite 32) schreibt dazu: „Bis jetzt wurden etwa 6'000 verschiedene menschliche Fossilien gefunden. Die meisten von ihnen sind entweder zu modern, um mir zu dienen, oder sie passen nicht gut ins Evolutionsschema." Aus 6'000 Knochen immerhin 14 herauszulesen, die in eine Reihe geordnet werden können, dürfte nicht allzu schwierig sein. Ein Beweis für Makroevolution ist es jedoch nicht.

"Recently, a new transitional fossil has been found in Jamaica, a seacow with four legs (Domning 2001)." Das ist nichts besonderes. Warum sollte der Schöpfer nicht Seekühe geschaffen haben, die sowohl auf dem Land als auch im Wasser leben konnten? Eine Entwicklung vom Landtier zum Wassertier oder umgekehrt ist hingegen nicht möglich. Denn dazu müssten sich zugleich viele Gene radikal verändern, was auf Grund der Wahrscheinlichkeitsrechnung in der zur Verfügung stehenden Zeit undenkbar ist.

Die Gene sind die Baupläne für die Proteine. Die Wahrscheinlichkeit der zufälligen Entstehung eines richtigen Gens ist die selbe wie für ein Protein, denn das Gen codiert das Protein.
Die Wahrscheinlichkeit der zufälligen Entstehung eines Proteins (Zahlen in Gleitkommadarstellung) wurde von Sauer berechnet. Ein mittelgrosses funktionelles Protein entsteht zufällig mit einer Wahrscheinlichkeit von 1E-65. (siehe auch: http://www.arn.org/docs/meyer/sm_origins.htm )
Wahrscheinlichkeit der zufälligen Entstehung von drei richtigen Proteinen nach Dembski:
Ein Protein entsteht zufällig mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1E65. Drei Proteine somit mit 1 zu 1E195.
Totale Anzahl der Atome im Universum: 1E80
Totale Evolutionszeit: 1E25 Sekunden
Maximale Anzahl von diskreten Veränderungen, die ein Atom durchlaufen kann: 1E45 Veränderungen pro Sekunde (Planckzeit).
Die totale Anzahl von spezifizierten Ereignissen während der ganzen kosmischen Geschichte kann daher nicht höher sein als 1E150, auch bei einer Beteiligung sämtlicher Atome im Universum. Also konnten bisher während der ganzen kosmischen Geschichte bestenfalls erst 2 „richtige" Proteine im Universum zufällig entstehen! Diese nützen nur dann etwas, wenn sie sich im richtigen Umfeld befinden. Man bedenke, dass zum Beispiel die embryonale Entwicklung eines Auges von ca. 2000 bis 2500 Genen gesteuert wird. Also ist die Makroevolution eines Auges definitiv nicht möglich.

Zurück zu den 29 Beweisen von Theobald: "The only incontrovertible evidence for an ancestor-descendant relationship is the observation of a birth;"
Dann kann man nicht von „29 Evidences for Macroevolution" (Beweisen) sprechen, ausser man habe 29 solche Geburten beobachtet!

Seite 22: "Even one incontrovertible find of any pre-Devonian mammal, bird, or flower would shatter the theory of common descent."
Cremo und Thompson (The Hidden History of the Human Race, Govardhan Hill Publishing, 1994, Seiten 267-268): Im Präkambrium fand man eine Metallkugel mit drei parallelen Rillen um den Äquator, ferner eine Metallvase und im Kambrium einen Schuhabdruck; im Devon einen Eisennagel im Stein eingebettet; im Karbon unter anderem ein menschliches Skelett! Es gibt nicht nur einen unbestreitbaren Fund, der die Abstammungstheorie widerlegt, sondern mindestens 10 allein im Paläozoikum. Alle diese Funde werden mit dem Argument bestritten, dass sie sich in der falschen Schicht befunden hätten. Das ist jedoch ein klarer Zirkelschluss.

Beispiele für nichtfunktionierende oder rudimentäre Organe. Sie beweisen keine Makroevolution, sondern umgekehrte Mikroevolution: Bestehende Organe sind wegen einer veränderten Umwelt funktionslos geworden, zum Beispiel: Seite 29: "A blind cave salamander - look closely for the eyes buried underneath the skin. B. Astyanax mexicanus, the Mexican tetra, a blind cave fish. C. Apterocyclus honolulensis, a flightless weevil. The black wing covers cannot open, as they are fused, yet underneath are perfectly formed beetle wings." Hier hat kein Zuwachs von Information stattgefunden, sondern das Gegenteil, ein Verlust.

Seite 36: Der Schwanz beim menschlichen Embryo:„At between four and five weeks of age, the normal human embryo has 10-12 developing tail vertebrae which extend beyond the anus and legs, accounting for more than 10% of the length of the embryo... By the eighth week of gestation, the sixth to twelfth vertebrae have disappeared via cell death, and the fifth and fourth tail vertebrae are still being reduced. Likewise, the associated tail tissues also undergo cell death and regress. In adult humans, the tail is finally reduced to a small bone composed of just four fused vertebrae (the coccyx) which do not protrude from the back." Junker (Ähnlichkeiten, Rudimente, Atavismen, Hänssler, 2002) schreibt Seite 170: "... in den verschiedenen Organismen wird mit gleichen Bausteinen Verschiedenes konstruiert." Der Schöpfer baute die Lebewesen offensichtlich mit einem Baukastensystem. Ein mögliches Bauteil könnte der Schwanz sein. Beim Menschen braucht er aber nur etwa einen Drittel des Schwanzes zur Verankerung von bestimmten Muskeln. Daher werden zwei Drittel wieder aufgelöst. Durch eine Mutation kann diese Auflösung wahrscheinlich verhindert werden. Diese Störung der Embryonalentwicklung wird dann als Atavismus bezeichnet. Der Schöpfer hat die selben Gene immer wieder bei den verschiedensten Lebewesen angewendet. Eine Erklärung im Sinne eines Atavismus ist nicht erforderlich. Von einem Beweis für Makroevolution kann keine Rede sein.

Die Pferdereihe: Seite 39: „Example 2: Horses. As a second example, very complete fossil records should be smoothly connected geographically. Intermediates should be found close to their fossil ancestors." Dem gegenüber schreiben Junker und Scherer (Seite 233): „Man muss verwickelte Wanderungen der vermuteten Pferdevorfahren zwischen Amerika und Europa sowie Aussterbeperioden annehmen und zudem postulieren, dass sich die einzelnen Merkmale (Grösse, Zähne, Zehen) erstens nicht immer in eine einheitliche Richtung und zweitens in verschiedenen Formen unabhängig voneinander entwickelten." Das ist sicher kein Beweis für Makroevolution.

Affen und Menschen: Seite 41: „At this point in time, the difficulty in reconstructing exact genealogical relationships among all of these fossils species is that there are too many links, not that there are missing links. Like most family trees, the family tree of the hominids is best described as a wildly branching bush." Also noch ein weiterer klarer Widerspruch zum üblichen Stammbaum. Kein Beweis für Makroevolution.
Seite 42: "There are countless examples of paralogy (eine Struktur, aber verschiedene Funktionen) in living and extinct species - the same bones in the same relative positions are used in primate hands, bat wings, bird wings, pterosaur wings, whale and penguin flippers, horse legs, the digging forelimbs of moles, and webbed amphibian legs. All of these characters have similar structures that perform various different functions." In einem Baukastensystem ist das logisch! Es ist kein Beweis für Makroevolution.

Seite 43: "On the molecular level, the existence of paralogy is quite impressive. Many proteins of very different function have strikingly similar amino acid sequences and three-dimensional structures." Auch das entspricht perfekt dem Baukastensystem auf molekularer Ebene und ist kein Beweis für Makroevolution.

Seite 44: „Strikingly, some fruit flies which are nearly morphologically indistinguishable (such as Drosophila melanogaster and Drosophila virilis) also have an apparent genomic similarity of only 70%." Das bedeutet, dass morphologische Ähnlichkeit ni